9. August 2016

J.R.Ward: Menschenkind

am Dienstag, August 09, 2016

Menschenkind
Black Dagger, Band 7
J.R.Ward
Heyne Verlag 2008
336 Seiten 

Inhalt

Polizist und vor allem Mensch Butch lebt schon seit einiger Zeit bei der Bruderschaft und ihn verbindet gerade mit Vampir Vishous eine enge Freundschaft. Doch als Mensch ist er automatisch das schwächste Glied der Gruppe und die Lesser wissen das, als sie ihn aufgreifen, foltern, verhören und er letzten Endes von Omega versucht wird. Lange Zeit kämpft Butch gegen die Schwärze in sich, gefangen in einer Quarantänezelle des Krankenhauses, welches der Vampir Havers betreibt. Dessen Schwester Marissa, die schon lange heimlich in Butch verliebt ist, leistet dem verletzten Polizisten Gesellschaft und ist sein Licht. Doch die Beziehung der beiden ist kompliziert. Als Mensch ist Butch stets der viel schwächere Part, lebt nur einen Bruchteil von Marissas Lebensspanne. Und zudem weiß er immer noch nicht, was die Lesser seinem Körper angetan haben. Nicht einmal nähren kann Marissa sich von ihm. Butch kämpft nun mit seiner ganz eigenen Lebenskrise, während er und die Bruderschaft zudem bemüht sind, herauszufinden, was mit ihm geschehen ist.

Meinung

Butch ist nur durch Zufall zur Bruderschaft gestoßen und darf als "schwacher" Mensch nicht an deren Seite kämpfen. Ihm bleiben allein die kleinen Aufgaben. Er fühlt sich in dieser Gesellschaft minderwertig und ausgestoßen, auch wenn er die Bruderschaft als seine Familie sieht. Seine leibliche Familie möchte nämlich nichts von ihm wissen. So zeichnet Ward eine sehr interessante, psychologische Situation. Der stete Außenseiter, der von allen geliebt wird und doch nie ganz dazu gehören wird. Nicht zu seinen Freunden und nicht zur Liebe seines Lebens. Die Grundidee des siebten Bandes hat mir sehr gut gefallen. Der Kampf gegen die Lesser geht in eine neue Runde und Ward hat sich mit der "Verseuchung" Butchs einen tollen Plot ausgedacht. Die Geschichte rund um Marissa schmiegt sich super in die Geschichte des "Bullen". Sowohl Butch, als auch Marissa sind sehr komplexe und spannende Charaktere. Butch, der die Entführung seiner Schwester mit hat ansehen müssen und dem die Schuld dafür gegeben wird. Der daraufhin seine Familie verlor, die sich von ihm abwandte. Und dann Marissa, die ungeliebte "Partnerin" des Königs, bis dieser seine wahre Shellan fand. Eine Ausgestoßene aus der Aristokratie der Vampire. Eine Prinzessin, die ihren goldenen Käfig zu sprengen versucht und dabei alles Ansehen und ebenfalls ihre Familie verliert.
Insgesamt wieder ein toller und packender Band, der mich sofort mit Band acht hat anfangen lassen. Black Dagger macht eben einfach süchtig.

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