20. Januar 2016

Ray Bradbury: Fahrenheit 451

am Mittwoch, Januar 20, 2016



Ray Bradurys Roman "Fahrenheit 451" gehört für mich persönlich zu den Must-Read-Büchern überhaupt. 
Guy Montag ist Feuerwehrmann und als solcher ist es seine Aufgabe, Bücher und wenn nötig auch deren Besitzer zu verbrennen. Alles übrige erledigt dann die Polizei, denn Lesen und der Besitz von Literatur ist verboten. Als Guy jedoch auf die lebenshungrige Clarisse trifft, verändert sich sein Denken und er beginnt sein Dasein und die Ordnung zu hinterfragen. Seine Frau Mildred wird ihm fremd, sein Beruf ihm zur Last. Und er beginnt, Bücher von den "Tatorten" zu stehlen und bei sich zuhause, in einem Versteck, zu horten. Doch Clarisse stirbt und Guy wird ertappt. Seine Frau ist zur Verräterin geworden und nun steht er vor den Scherben seiner Existenz in einer Welt, die sich im Krieg befindet. Allein Faber, ein ehemaliger Literaturprofessor, ist noch an seiner Seite.

Besonders für Leseratten und Literaten, aber auch für jeden anderen eine erschreckende Dystopie. Feuerfeste Häuser, Fernsehräume die der Verblödung dienen, Lesen verboten. Guy Montag muss eine Frau, die sich von ihren Büchern nicht zu trennen vermag, verbrennen. Der Feuerwehrmann - dazu berufen, Bücher, Gedanken zu vernichten.  

Eine wirklich sehr nachdenkliche und kurze Geschichte mit kaum Handlung. Spannung ist es nicht, was an dieses Buch fesselt. Es ist vielmehr die wirklich wundervolle Sprache Bradburys, die diesen Wahnsinn so realistisch illustriert, dass man von einer Gänsehaut überzogen wird. Von mir daher eine klare Leseempfehlung.

Ray Bradbury: Fahrenheit 451 - Heyne - 192 Seiten - 7 €

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