23. Mai 2014

CY365: My Eyes


I've been a witness..


Mein Traum ist wahr geworden. Ich besitze nun eine Canon EOS700D
Ich fotografiere ja wirklich gerne und möchte euch daher auch das nicht vorenthalten, vielleicht gefällt es ja dem ein oder anderen :) Einige erste Bilder sind bereits entstanden. 







Ich werde, um mir ein paar Ideen zu verschaffen und üben zu können, an einer Challenge teilnehmen. Die Produkte werde ich dann auch hier posten. Ich hoffe, das stört euch nicht :) Hier die Challenge für diesen Monat:










13. Mai 2014

Kreationismus an der Universität Jena


Bereits gestern Abend wurde ich auf einige Flyer aufmerksam, die auf den Tischen der Cafeteria und der "Aufenthaltsräumlichkeiten" auslagen. Mit dem eher merkwürdig anmutenden Titel "überLEBEN" und dem Untertitel "...mehr als du glaubst" wurde ich aufmerksam. Ich nahm einen der Flyer in die Hand und las: "Programm der Hochschultage Jena." Zugegeben. Bei dem Titel habe ich kein Stück an Religion gedacht. Hochschultage... Das klingt mir eher nach einem Angebot der Uni, die Studiengänge kennen zu lernen oder sich selbst zu feiern. Als mein Blick dann aber auf die Veranstaltungen selbst fiel, wurde mir dann doch die Richtung des ganzen klar. Auch die Veranstalter (u.a. Studenten für Christus Jena) ließen dann keinen Zweifel mehr daran. Also legte ich den Flyer wieder fort, mit Religion hatte ich noch nie etwas am Hut. 

Als ich dann gerade eben gemütlich auf einer Bank des Campus saß, stolperten drei sehr sympathisch aussehende Studtenen auf mich zu. (Ich glaube eines der Mädchen hat sogar einmal ein Seminar mit mir besucht.) In Gedanken vertieft wurde ich erst auf sie aufmerksam, als sie mich direkt ansprachen. In ihren Händen Thermoskannen, Zucker und Milch. Sie fragten mich, ob ich einen Kaffee wolle - geschenkt, versteht sich. Da ich müde war und mir nicht groß was dabei dachte - jaja, von wegen man nehme nix von Fremden an - nahm ich das Angebot dankbar an. Müde war ich eh und einen Kaffee hätte ich mir ohnehin gekauft. Einen Euro gespart, super. Und dann zogen die Herrschaften auch schon wieder von dannen. Allein ein Blick auf den Pappbecher verriet mir, worum es hier eigentlich geht. Da stand etwas von wegen, dass Gott mich geschaffen habe, einzigartig und wunderbar. Naja. Geschaffen haben mich ehrlich gesagt meine Eltern. Bei dem einzigartig und wunderbar geh ich ja noch mit... :-D

Etwa zeitgleich scrollte ich dann auch auf meinem Handy die Facebook-Nachrichten durch und fand dabei einen offenen Brief an den Rektor der Universität und den Oberbürgermeister. Erst allmählich wurde mir klar, dass diese Religiösen nicht einfach nur die christlichen Lehren zu verbreiten versuchten, sondern vielmehr auch ein großer Teil Kreationismus mit rein spielte. Da stellt sich mir die Frage, ob solche Gruppierungen, Vorträge und Aktionen wirklich an eine Universität, die sich ja durch Wissenschaftlichkeit auszeichnet, gehört. 

Schon grundlegend finde ich, dass Glaube und Wissenschaft und somit Kirche und Universität nicht unbedingt miteinander verbunden sind. Eine kirchliche Veranstaltungen gehört in meinen Augen nicht in einen Hörsaal, sondern in ein Gemeindehaus oder eine Kirche. Aber das ist wohl nur meine persönliche Auffassung, da ich Atheist bin. Verstörender finde ich, als eigentlicher Laie, der sich hier auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen möchte, dass Gedankengut des Kreationismus in diesen Rahmen hinein spielen darf. Nur um ein paar Beispiele zu nennen: die Kreationisten bringen die Darwinistische Lehre mit den Konzentrationslagern in Verbindung. Vielleicht haben Menschen und Dinosaurier ja auch tatsächlich zeitgleich gelebt +hust+

Ich möchte natürlich niemandem einen Vorwurf machen, weil er seinen Glauben auslebt und an seinen eigenen Überzeugungen festhält. Jedem das seine. Was ich jedoch nicht in Ordnung finde ist, dass die studentischen Gruppen  die Universität missbrauchen, um wissenschaftsfeindlichen Kreationismus zu propagieren. Das ist, meines Erachtens nach, der falsche Ort dafür. 

9. Mai 2014

Rezension: Die dunkle Prophezeiung des Pan


Heute möchte ich euch vom zweiten Teil der Pan-Trilogie berichten. Es handelt sich dabei um das Buch in der Mitte :) 

Titel: Die dunkle Prophezeiung des Pan
Reihe: Pan-Trilogie, Bd. 2
Autor: Sandra Regnier
Verlag: Carlsen
Preis: 8,99 €
Seiten: 368
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Inhalt

Die Auserwählte - sie, Felicity Morgan soll die Auserwählte des Elfenreiches sein! Eigentlich müsste sie wie eine Prinzessin behandelt werden. Die Elfenwelt jedoch, die allein von ihrem Äußeren eher negativ überrascht ist, verdächtigt sie plötzlich des Mordes. Lee, der mittlerweile ihr bester Freund ist, kann sie nur mit Glück und Geschick vor den Häschern des Elfenkönigs retten. Es gelingt ihm, mit dem Rat zu verhandeln. Felicity bleibt verschont und Lee darf nach Beweisen für ihre Unschuld suchen. Fay, die Lee nicht mit sich nehmen will,erlebt in dieser Zeit jedoch ganz eigene Abenteuer: der Schauspieler Richard Cosgrove - ihr absoluter Schwarm - verwandelt sich plötzlich vom fernen Fernsehstar in ihren Freund, dank Lee. Doch plötzlich bemerkt Fay, das etwas nicht stimmt. Lee scheint verschollen. Und  dann landet sie auch noch urplötzlich in Versaille und wird von Marie Antoinette höchstpersönlich aufgefunden. Dieses Abenteuer muss sie, so wie es aussieht, allein durchstehen.

Meinung

Nachdem ich den ersten Band ja beinahe verschlungen hatte, konnte ich auf den zweiten Teil nicht warten. Ein Problem gab es aber: ich konnte in keiner Bücherei das Buch finden! Und da ich auch nicht gerade soviel Geld übrig habe, konnte ich es mir auch nicht einfach mal eben kaufen. Ich habe dann die ganze Pan-Reihe bei iBooks als Schnäppchen ergattern können :) Daher ein Tipp vorweg: Die gesamte Reihe gibt es günstig bei iTunes.

Nun zum eigentlichen Buch. Ich war wieder einmal überrascht, wie frisch und lebendig Regnier schreibt. Diese Geschichte scheint trotz all ihrer Magie einfach so aus dem Alltag gegriffen. Ehrlich gesagt hat mich das wirklich beeindruckt. Man fühlt sich als Teil dieser Freunde, die auf die Rückkehr Lee's hoffen. Doch der bleibt, wie bereits beschrieben, verschollen. 

Mir hat immer wieder das Herz geblutet, als Fay und Richard sich näher kamen :D Ich bin eindeutig ein LeeFay-Freund. Aber davon mal abgesehen, war das Buch einfach nur der Wahnsinn - wirklich! Es liest sich enorm gut, die Beschreibungen der Zeitsprünge sind sagenhaft und das Knistern zwischen Lee und Fay ist klasse.

Tränenfaktor

Diesem Band der Reihe gebe ich 4 von 5 Tränen. Das liegt vor allem daran, dass man mit Lee mitfiebert. Man bemerkt nun schon, dass der Schönling sein Herz an Fay zu verlieren droht. Hier eine Anspielung, dort ein Verplappern. Aber sie kommen einfach nicht zusammen. Stattdessen stellt Lee ihr auch noch den Filmstar vor, von dem sie Ewigkeiten schwärmt und - schwupp - dieser verliebt sich in Fay. Für mich war in diesem Band gerade das auch der dominierende Handlungsstrang, auch wenn sicher andere Dinge deutlich wichtiger waren. Aber da man sich als Leser so sehr die Verbindung zwischen der Auserwählten und Lee wünscht, kann man gar nicht anders als  zu hoffen!

In drei Worten

◘ herrlich ◘ hoffnungsvoll ◘ interessant

Bewertung

Regnier ist ein toller zweiter Band gelungen, an dem ich persönlich nichts auszusetzen habe. Mir hat es große Freude bereitet, die Fortsetzung zu lesen und für jemanden, der sich einfach gemütlich in die Bettdecke kuscheln und schmökern will gibt es hier wieder eine klare Empfehlung.



7. Mai 2014

Rezension: Das geheime Vermächtnis des Pan


Titel: Das geheime Vermächtnis des Pan
Reihe: Pan-Trilogie, Bd. 1
Autor: Sandra Regnier
Verlag: Carlsen
Preis: 8,99 €
Seiten: 416

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Inhalt

Die etwas mollige Felicity Morgan arbeitet jeden Abend im Pub ihrer Mutter und verschläft daher meist die Schule, hechtet dann eher schlecht als recht zum Unterricht und macht daher eine eher ungepflegte Figur. Sie riecht nach Alkohol und ihr Haar ist fettig. Eine Zahnspange trägt sie außerdem!
Der neue Schüler, Leander FitzMor, bildet da den krassen Kontrast. Der Junge mit dem stets sexy verwuschelten Haar ist der Inbegriff eines Adonis. Alle Mädchen verlieben sich in ihn - bis auf Felicity. 

Der Halbelf Leander, kurz Lee, befindet sich auf der Suche nach der Auserwählten: Felicity. Und als er in die Schule kommt, die Felicity besucht, trifft er auch schon sofort auf das hübsche brünette Mädchen. Da gibt es nur einen Haken: dieses Mädchen ist Felicitiy Stratton. Die Auserwählte jedoch heißt mit Nachnamen Morgan! Als er seinen Irrtum erkennt, ist es jedoch schon zu spät. Durch den Kuss des Halbelfen wurde die falsche, deutlich hübschere Felicity an den Elfen gebunden. Und die richtige Felicity entdeckt die beiden auch noch knutschend in einer Nische: das Dilemma ist perfekt. Denn Lee's Auftrag ist es, Felicity Morgan an sich zu binden um sie als Auserwählte auf die Seite der Elfen zu ziehen. 

Um seinen Fehler wieder auszubügeln, heftet sich Leander an die Seite Felicitys, die er liebevoll Fay nennt. Und Fay hat es wirklich nicht leicht. Sie und ihre Freunde sind die Außenseiter der Schule und werden vom Star Club, dem Felicity Stratton angehört, gemobbt. Umso schlimmer, dass Lee, das Objekt der Begierde, nun mit den "Loosern" abhängt.  Fay hingegen ist Lee eher lästig, als alles andere. Sie findet ihn aufdringlich und versteht nicht, was so ein gut aussehender Kerl überhaupt von ihr will. Zudem erwischt sie immer dann, wenn sie einander berühren, ein Stromschlag! Sie kann ja nicht wissen, dass im Buch der Prophezeiungen sie als die Auserwählte und Leander als ihr Ehemann aufgeführt werden - die beiden sind füreinander bestimmt. 

Durch den Zoff mit ihrer Mutter kommen sich Lee und Fay letztlich doch näher, doch das Mädchen erkennt bald, dass ihr Kumpel nicht "normal" ist. Immer wieder auftauchende Visionen, sprechende Gemälde und dann auch noch Zeitsprünge! Als sich Fay mit Lee am Hofe Karls des Großen wiederfinden ist das Chaos dann perfekt.  Ehe Felicity es überhaupt wahr haben will und kann, ist sie mittendrin im Abenteuer. 

Meinung

Ich habe dieses Buch von einer Freundin empfohlen bekommen und hatte eigentlich nicht vor, es so schnell zu lesen. Nicht etwa, weil ich auf ihr Urteil nicht vertraute. Vielmehr, weil bei SUB allmählich dem höchsten Hochhaus dieser Welt Konkurrenz machen könnte. Tja. Als ich dann aber mein Praktikum in der Bücherei absolvierte, fiel mir das Buch zufällig beim Einsortieren in die Hand und ich dachte mir: das ist ein Wink des Schicksals. Ich habe es mitgenommen und, einmal angefangen, nicht wieder aus der Hand legen können. Regnier schreibt so witzig und und gut, dass man sich von Anfang an in die Geschichte versetzt fühlt. Man selbst ist plötzlich mitten in der Geschichte. Zudem schafft es Regnier durch ihren Stil zu schreiben, dass man selbst mit Lee und Fay in der Zeit springt. Es tun sich einem fantastische Welten auf und zudem eine rührende Liebesgeschichte. Ich habe selten so "mitgefiebert" wie bei Fay und Lee. Als Fay sich dann einen anderen anlächelte, hätte ich heulen können :D Allgemein finde ich, dass Fay ein ungemein spannender und toller Charakter ist. Sie ist nicht dieses typische Bilderbuch-Mädel. Sie ist mollig, hat einen unglaublich tollen Humor und allgemein.. sie ist so realitätsnah. So, dass man sich selbst eine Fay als Freundin wünscht ^^

Tränenfaktor

Diesem Band der Reihe gebe ich 2 von 5 Tränen. Die Geschichte zwischen Fay und Lee ist echt schön und bewegend. Allerdings erreicht diese Beziehung erst in den späteren Bänden eine Intensität, wo sie mehr Tränenpunkte verdient hat.

In drei Worten

◘ witzig ◘ fantastisch ◘ Suchtgefahr

Bewertung

Ich gebe diesem Buch wirklich alle Punkte, die ich vergeben kann. Die Charaktere sind super, die Geschichte ist unglaublich schön und die Umsetzung lässt nirgends zu wünschen übrig. Danke Sandra Regnier für dieses tolle Buch! 



4. Mai 2014

Wochenendenende

Na, wer von euch hat Lust darauf, morgen wieder zur Arbeit/Uni/Schule zu gehen? Ich definitiv nicht :D Nachdem ich wieder alles - aber auch wirklich alles! - aufgeschoben habe, lese ich gerade im Akkord Bücher, Kopien und sonstige Materialien, die doch bitte bis zur nächsten Sitzung gelesen werden sollen. Manchmal frage ich mich, ob es all das Lesen wirklich wert ist. Darüber hinaus vergisst man gern die geliebte Privatlektüre. =/ 

Ich habe mir überlegt, euch kurz meine vergangene Wochen zusammenzufassen :) 

Montag ... Ein Hauch von Nichtstun.
Dienstag ... mein Referat über "Herzog Ernst" steht an. Ich überlebe es.
Mittwoch ... Meine Eltern, mein Freund und ich sitzen am gemütlichen Privat-Maifeuer beisammen.
Donnerstag ... Feiertag! Mein Großonkel feiert Geburtstag.
Freitag ... Erneut ein Hauch von Nichtstun.
Samstag .... Lernen. Lesen. Nochmal lernen.
Sonntag ... Der Liebste hat Geburtstag

Die Tage werde ich euch noch ein paar Bilder meiner Feuer-Experimente zeigen. Zum Glück hatte ich die Kamera beim großen Feuer dabei :)