23. Mai 2013

Rezension: Rückkehr bei Nacht v. Lisa J. Smith

Titel: Rückkehr bei Nacht
Reihe: Tagebuch eines Vampirs; Band 5
Autor: Lisa J. Smith
Verlag: cbt
Preis: 9,95 €
Seiten: 606

Inhalt

Elena lebt. Sie hat es geschafft, der Welt der Geister zu entkommen. Ihre Freunde sind unglaublich glücklich darüber, es stellen sich jedoch erste Schwierigkeiten ein: Elena ist nicht sie selbst. Sie ist eine Art Engel, kindlich und unschuldig. Das stellt Stefano, der seine leidenschaftliche Liebe dem anpassen muss, eine große Herausforderung. Zumal Elena ja gar nicht einsieht, dass ihr Geliebter die Hände von ihr lässt. Sie kann kaum sprechen, die Schwerkraft ist ihr noch fremd, alles scheint fremd und unwirklich. Erst einige Zeit später erwacht sie aus diesem Zustand und ist wieder ein Mensch, ein richtiger Mensch. Doch sie weiß nun, auch als Mensch ihre Kräfte durchaus zu gebrauchen. Und diese Kraft wird sie brauchen. Denn das nächste Unglück steht Fell's Church bevor. Die Zwillinge Miaso und Shinichi, Fuchsdämonen, erwählen die Stadt zu ihrem persönlichen Spielplatz und Elena, die dank ihres Aufenthalts in der Welt der Schatten gewisse Fähigkeiten entwickelt hat, ist ihnen umso mehr Objekt der Begierde. Ihnen dienen die Malach, die wehrlose Personen besetzen. Diese Besessenen sind  nicht mehr Herr ihrer Worte und Handlungen. Unter anderem trifft es Damon. Ein heilloses Chaos bricht in der Stadt aus; Stefano verschwindet. Damon ist besessen. Einige kleinere Mädchen benehmen sich sehr eigenartig. Wie sollen die Freunde da bloß wieder raus kommen? 

Meinung

Auf dem Cover des Buches steht rot-umrandet "Das Buch zur TV-Serie The Vampire Diaries". FAIL! In diesem Band hat sich das Buch endgültig von der Handlung der Serie abgewandt; besser gesagt umgedreht. Ich beginne mittlerweile, die beiden Geschichten komplett eigenständig zu sehen, halt die gleichen Namen der Charaktere. Mehr nicht. Es wird in diesem Teil echt fantastisch, im wahrsten Sinne. Von einer hinter dem Auto herhüpfenden Elena bis hin zu seltsamen Szenen mit Fuchsgeistern. Das soll nicht heißen, dass es schlecht ist. Aber sehr gewöhnungsbedürftig. Die Idee, die dahinter steckt, finde ich echt toll.Von wegen, dass Fells Church aufgrund der Geschehnisse die dunklen Mächte anzieht und so weiter. Auch diese Besessenheit fand ich äußerst interessant! Es hapert für mich wie auch bei den anderen Bänden zuvor an der Sprachlichkeit. Smith verwendet einfach keine sprachgewaltigen Worte. Sie transportiert einen eigentlich starken Inhalt mit viel zu schwachen Worten. Und das finde ich sehr traurig, weil die Geschichte selbst - entsprechend in Worte gefasst - wirklich unglaublich sein könnte. So aber hat das Buch nur drei Sternchen von fünf verdient. 


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