23. März 2013

Rezension: S. Collins - Tödliche Spiele

Autor: Suzanne Collins
Titel: Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele
Reihe: Tribute von Panem, Teil 1
Verlag: Oetinger
Seiten: 415

Klappentext

Mögen die Spiele beginnen!
Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem - in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein einziger überleben. Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Beiden ist klar, dass sie sich früher oder später als Feinde gegenüberstehen werden. Doch dann rettet Peeta Katniss das Leben...

Inhalt in eigenen Worten

Panem. Amerika ist zerstört und übrig blieb Panem, gesteuert vom Kapitol, unterteilt in 12 (ehemals 13) Distrikte. Als die Bürger Panems zu rebellieren versuchen, wird Distrikt 13 von der Karte gewischt und die Hungerspiele werden eingeführt. Diese sollen die Menschen Panems unterhalten, ihnen vor allem aber ihre eigene Schwäche aufzeigen. Denn jedes Jahr werden aus einem Topf voller Lose zwei Kinder zwischen 12 und 18 Jahren gezogen, die sich dem Kampf stellen müssen. So kommen 24 Tribute zusammen, je Distrikt ein Mädchen und ein Junge. Da kommt die junge Katniss Everdeen ins Spiel, die ihr Leben und das ihrer Mutter und der Schwester Prim durch illegale Jagd und Verkauf auf dem Schwarzmarkt bestreitet. Als der Name ihrer kleinen Schwester Prim bei den Festlichkeiten gezogen wird zögert sie keine Sekunde: sie meldet sich freiwillig. Und so kommt alles ins Rollen.
Der zweite Tribut des Distrikts ist Peeta Mellark. Ein lieber, ruhiger Bäckerssohn. Er hat Katniss einst geholfen, indem er ihr heimlich Brot zusteckte. Seitdem sind sie einander bekannt, wenn auch nur flüchtig. Nun sollen sie gegeneinander kämpfen, denn nur einer darf gewinnen. Die beiden Jugendlichen müssen sich den Interviews, den Eröffnungszeremonien und so weiter stellen. Dabei gesteht Peeta seine Liebe zu Katniss. Ein raffinierter Plan um Sponsoren zu ködern? Sie spielen die Rolle des verliebten Pärchens und erfahren so eine hohe Aufmerksamkeit. Als die Spiele beginnen trennt sich jedoch ihr Weg und der harte Kampf beginnt. Erst später treffen Peeta und Katniss wieder aufeinander, die Regeln wurden geändert: zwei dürfen gewinnen, sofern sie dem gleichen Distrikt angehören. Erleichtert darüber tuen sich die beiden zusammen, Peeta allerdings erliegt fast den schweren Verwundungen die ein anderer Tribut ihm zufügte. Was nun folgt sind Tage des Bangens, des Kämpfens, des Überlebens. Zwischen Peeta und Katniss entwickelt sich ein schwaches Band, dass stets von den Kameras eingefangen wird. Sie spielen das verliebte Paar. Doch wo hören die Spiele eigentlich auf? Was ist wahr, wenn Peeta ihr seine Liebe gesteht? Kann er sich tatsächlich nur aus Zufall an so viele Kleinigkeiten der Vergangenheit erinnern, die mit Katniss zu tun haben? 

Meinung

Am Anfang ging ich ganz schön vorurteilsbeladen ans Werk. Die erste Seite ließ mich schon aufstoßen: Die Erzählform. Ich-Erzähler (mag ich eh eher weniger) und dazu auch noch im Präsens. Was soll denn das? Schnell las ich mich ein und siehe da, plötzlich war ich Katniss die durch die Arena läuft und um ihr blankes Überleben kämpft. Die Vorurteile waren also ausgeräumt. Zurück blieb Faszination. Nachdem ich einmal in das Buch hineinfand, las ich es innerhalb zweier Lesesitzungen durch. Einmal las ich sogar bis tief tief in die Nacht, bis die Augen mir zufielen. Ein wirklich brilliantes Buch mit einem interessanten Thema. Die Hungerspiele. Ein unvorstellbares Leid. Wenn 24 Kinder aufeinander gehetzt werden und sterben müssen! Von der Kleinsten bis zum fast Erwachsenen. Grauenhaft. Allein die Vorstellung.... Gruslig. Aber irgendwo dann natürlich auch enorm spannend und vor allem auch irgendwo mahnend, dass uns so etwas nicht wirklich passiert. Collins hat darin geschickt die Geschichte von Peeta und Katniss platziert. Eine Liebesgeschichte, die keine Liebesgeschichte ist. Viele Küsse, Liebesschwüre, Bekenntnisse - alle unecht. Oder? Denn das ist bis zum Schluss nicht klar und wird wohl erst in einem der nächsten Bände geklärt. Ich persönlich würde dieses Buch sofort weiterempfehlen. Klare fünf Sterne!


Kommentare:

  1. Die Geschichte ist aber auch klasse. Ich habe vor (glaube ich) zwei Jahren in der Schule ein Buchvortrag über das Buch gemacht. Da haben wohl alle geschlafen. Als die Verfilmung raus kam waren alle verückt danach ... Leider nicht nach dem Buch, nur nach dem Film.

    Liebe Grüße
    Luisa

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  2. Sowas find ich immer schade. Ich persönlich schaue nie den Film, ehe ich nicht das Buch gelesen habe. Ich bevorzuge meist (bis auf Vampire Diaries) auch das Buch. Die Geschichte rund um die Tribute von Panem find ich echt klasse. Vor allem mal was ganz anderes irgendwie,nicht dieses Herzschmerz-SchöneneueWelt-Getue. Freu mich schon auf den zweiten Band.

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  3. Ich mag deine Rezension und sie hat mir sehr weiter geholfen. ich überlege schon seit langem ob ich die Tribute von panem lesen soll und habe mich jetzt dazu entschlossen, da ich z.B. die ich-erzähler form liebe :D

    Vielleicht hast du Lust auch mal bei mir vorbei zu schauen!
    Liebe Grüße, Lotti Lunatic

    www.lottasbuecher.blogspot.com

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  4. Ich hab mich auch lange nich an Panem rangetraut ^^ Aber jetzt freu ich mich richtig auf den nächsten Band ;D

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  5. Ich liebe die Panem-Bücher.... vorallem den ersten Band habe ich verschlungen!!!!!! Das zweite steht dem ersten in nichts nach..... nur der dritte und letzte Band hat mir nicht so gefallen..... schade!

    Liebe Grüße
    Christine

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  6. Oh, da bin ich aber mal gespannt ;D Ich fange bald erstmal mit dem zweiten Band an C:

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